M113

SO wird er mal aussehen...
SO wird er mal aussehen...

Aus diesen Polystyrolteilen wird ein M113 entstehen.
Zusätzlich benötigt man noch einen Panzer III von HL, im speziellen die Ketten, die Schwingarme und Federn, sowie den Kunststoffkettenspanner.

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Als ersten Bauschritt verklebt man die Seitenteile der Unterwanne miteinander:

Im gleichen Arbeitschritt können die späteren Aufnahmen für die Federung eingeklebt werden. Als Zentrierhilfe dienen hier kleine Bohrungen. Hier einfach mit kleinen Messingnägeln oder Bohrern oder Federstahlstücken in 1 mm arbeiten.

An die Innenseite der Wanne wird aus drei Schichten Poly ein Anschlag fest verklebt in dem Bereich, in den die Schwingarme verschraubt werden. (Damit also genügend Materialstärke vorhanden ist.)

Auch hier kommen wieder die Zentrierhilfen zum Einsatz:

Die beiden fertigen Wannenseiten können im nach dem Trocknen im nächsten Schritt mit dem
Boden der Unterwanne verklebt werden.

Im gesamten Bausatz sorgt immer wieder eine Art Verzahnung der Teile für einen passgenauen Sitz.

Währen die Wanne trocknet, werden die Aufnahmen für die Getriebe vorzubereitet.
 
Der Bausatz geht von der Verwendung einfacher Heng Long Standart Getriebe aus. Diese sind in der Kunststoffausführung bereits für 15,- € erhältlich, außerdem spart man sich hier unnötiges Gewicht und vermeidet auch unschöne Störgeräusche .

Die Getriebe werden auf der Aufnahme verschraubt bevor diese in die Wanne geschoben wird.


Das Vorgelege wird an den Sitz der Antriebswellen angepasst und ebenfall an der Wanne verschraubt. Die Getriebeaufnahme wurden mit Schrauben und Muttern befestigt. Falls diese mal gewechselt werden müssen, ist es so einfacher.

Um die Unterwanne bauen zu können benötigt man vom Heng Long Panzer 3  die Schwingarme inkl. Verschraubung für die Laufrollen, die Panzer 3 Kettenspanner (aus der Kunststoffwanne) und eben die HL-Getriebe.

 

Die Federn sind ebenfalls Panzer 3 Federn von HL. Nimmt man Metallgetriebe, muß eine starke Feder vorn eingebaut werden. Beim Kunststoffgetriebe kommt die starke Feder in die Mitte, was beim Anfahren und Bremsen ein realistisches Wippen zeigt, ganz wie sich das original bewegt hat seinerzeit. Diese stärkere Feder gibt's bei diversen Anbietern. Theoretisch kann man die originalen Pz 3 Federn verwenden.


Die Federn sollten leicht bearbeitet werden (mittleres Bild). Die lange Seite, die im Schwingarm sitzt, biegt man mit einer Zange gerade. Das verhindert, dass der Schwingarm später zu weit von der Wanne absteht.

 

Die Laufrollen sind aus PVC Vollmaterial gedreht. Der Schwingarm sitzt spielfrei, auch ohne zusätzliche Buchsen.

Antriebs und Leitrad bestehen aus vielen Scheiben und werden mit Hilfe einer Getriebewelle o.ä. als Zentrierhilfe aufeinander gesetzt.

Die Schwingarme samt Laufrollen werden nach und nach an der Wanne befestigt.
Hier zur Verdeutlichung ein Bild aus einem anderen Bauschritt.
Die Feder wird, wie beim HL Panther o. ä. in die Führung gesetzt , der Schwingarm dort verschraubt, wo jetzt noch der Zentrierstift zu sehen ist.
Hier sieht man auch nochmal die Vorgelege, die nach Erstellung eines Masters in Resin gegossen wurden. Der HL Kettenspanner wird leicht modifiziert.

An der vorderen Wanne erkennt man die Führungen rechts und links, in die der vordere Wannenteil eingepasst wird.
Hier liegt dem Frässatz nur die rechteckige Platte bei, die Führungen und die Lasche zur Verschraubung sind "künstlerische Freiheit"

Die Laufrollen werden nach und nach von hinten nach vorn in die Wanne geschraubt.
Hier sollte man darauf achten, die Schrauben nicht zu fest anzuziehen, ggf. müssen auch die Nasen an den Schwingarmen leicht angeschliffen werden, falls die Schwingarme sich nicht frei bewegen können.

Als nächstes kann man z.B. die Heckklappe fertigen.

 

Der Rahmen und die inneren Teile des Hecks werden verklebt, nach dem Tocknen können die Stege wieder durchtrennt werden.
In die äußere Tür und den äußeren Teil des Hecks werden die Scharniere laut Scharnierplan eingeklebt.
Als Führung kann man hier beispielweise einen passenden Messingrundstab verwenden, den man durch Tür und Scharniere schiebt.


Die fertige äußere Rückwand wird mit der inneren Wand verklebt, auch die Tür wird wieder eingesetzt.
So entsteht der perfekte Eindruck einer Doppelwand.


Für die Verschraubung der Scharniere werden Schrauben in M 1,6 mit passenden Muttern benötigt.

Zum Bau der Oberwanne werden die folgenden Teile vorbereitet:

Wie die Oberwanne aussieht, erkennt man auf den nachfolgenden Bildern.

Bis hierhin sind die M113 vor der Nutzungsdauerverlängerung so gefahren. Dann kamen NDV 1 / NDV 2 und die Fahrzeuge wurden umgebaut, am besten zu erkennen an den Extern Fuel Tanks (EFT´s).

Die EFT's haben sind als Abwicklung fotografiert, so wird deutlich, wie man sie zusammensetzen muss.

Am Fahrzeug angebracht und mit ein paar M1 Schrauben verfeinert, schauen sie doch ganz ansehnlich aus.

Bevor es an die Details geht, noch ein paar Bilder vom kompletten Fahrzeug.

Auch die Kettenblenden sind hier zu sehen. Es gibt aber 2 Versionen, frühe und späte, je nach Vorbild.

Auch die Hebeösen finden ihren Platz.

Noch ein Wort zum letzten Bild. Die Löcher der Zurrösen sind (als Papier-Bohrschablone aufgelegt und) von Hand gebohrt , je nach Vorbild-Fahrzeug oder Version. Dazu wurden die entsprechenden Löcher (per Textmarker auf der Papierschablone) kenntlich gemacht, nicht das man alle bohrt, das wäre zuviel.

 

In der neuesten Version ist das Oberdeck spiegelbildlich gefräst, da hier die Nuten eingfräst wurden, die man zum Bau der Mörserträgers nur noch durchtrennen muß, so das man in einem Fräsling gleich eine weitere Sondervariante hat.

 

Bei Fragen zu dem Fahrzeug einfach den "Kontakt" nutzen